Die Kanarischen Inseln – Ein Paradies für Radfahrer


Urlaub in Spanien gehört für Menschen aus der ganzen Welt zu den schönsten Erinnerungen. Sandstrände, leckere und ausgefallene Getränke, dazu Gastfreundschaft und Tanz – dies sind nur ein paar wenige Schlagworte, die uns in den Sinn kommen, wenn wir an das Land auf der iberischen Halbinsel denken. Neben dem Festland wartet Spanien auch mit zahlreichen Inseln auf, die eine etwas andere Atmosphäre vermitteln. Heute beschäftigen wir uns mit den Kanarischen Inseln und beantworten die Frage, warum gerade Radsportler hier voll auf ihre Kosten kommen.

Den höchsten Berg Spaniens erklimmen

Die Kanaren sind eine Inselgruppe im Atlantik, deren Inseln etwa 100 bis 500 Kilometer vor der Küste Marokkos liegen. Geografisch gehören sie damit zu Afrika, politisch ist das autonome Gebiet allerdings Spanien zugeordnet. Dementsprechend ist auch der höchste Berg der Kanaren gleichzeitig die höchste Erhebung Spaniens. Der Pico del Teide auf der Insel Teneriffa ragt 3715 Meter über den Meeresspiegel und liefert eine atemberaubende Aussicht. Diese wird noch intensiver wahrgenommen, wenn man sich nicht auf die Dienste der installierten Seilbahn verlässt, sondern selbst kräftig in die Pedale tritt. Zwar kommt man mit dem Rad nicht bis an die Spitze des Berges, dennoch führt die Straße auf über 2000 Meter Höhe. Damit ist der Anstieg eines der beliebtesten Ziele für Radsportler in Europa. Ein Foto mit Blick auf den spektakulären Vulkan macht in der eigenen Sammlung ebenfalls eine Menge Eindruck.

Trainieren wie die Profis

Nicht nur auf Teneriffa, sondern eigentlich auf allen Kanarischen Inseln kann man perfekte Bedingungen für das Training mit dem Rad vorfinden. So sind jedes Jahr zahlreiche Profis in der Vorbereitung auf den Kanaren zu Gast, um an ihrer Form für die anstehende Saison zu feilen. Um in denselben Genuss zu kommen, empfiehlt es sich nach einer Ferienwohnung in der Region zu suchen. Damit gewinnt man die maximale Unabhängigkeit und kann seine Touren individuell gestalten. Wird der Urlaub zur richtigen Zeit geplant, kann es sogar vorkommen, dass man bei einer Radfahrt dem ein oder anderen Profi über den Weg fährt. Die Inseln weisen alle ein sehr bergiges Profil auf, was einerseits ein effizientes Training bedeutet und andererseits schöne Aussichten garantiert. Nach einer schweißtreibenden Einheit gibt es praktischerweise die Option, sich vor dem Abendessen im kühlen Meer eine Erfrischung zu holen, um bestens für die nächste Ausfahrt erholt zu sein.

Die Kultur kommt nicht zu kurz

Wer jetzt denkt, dass die Kanaren nur für Sportler interessant sind, irrt sich. Auch ohne körperliche Anstrengung gibt es auf den Inseln viel zu entdecken. Dafür sorgen die idyllischen Strände, die einen ruhigen Badeurlaub ermöglichen. Des Weiteren bieten die Inseln in kulinarischer Hinsicht eine große Bandbreite an regionalen Spezialitäten an, die förmlich dazu einladen, die Rezepte auch zu Hause zuzubereiten und damit seine Familie und Freunde zu überraschen. Die kleinen Städtchen auf den Kanaren haben eine lange Geschichte hinter sich und warten nur darauf, von den Urlaubern erkundet zu werden. Die Insulaner wissen mit ihrer Gastfreundschaft stets zu überzeugen, wodurch ein Urlaub auf Teneriffa, Gran Canaria und den anderen Inseln mit Sicherheit bleibende Erinnerungen hinterlassen wird.

Bildquelle: Norlando Pobre flickr.com