Top 5 Outdoor Aktivitäten in und um Miami


In und um Miami – das bedeutet ein ganzes Bündel von Abenteuern im „Sunshine State“ der USA. Doch nach einer ca. 15-stündigen Flugzeit und einer Zeitverschiebung von 6 Stunden ist nach einer kurzen Nacht zunächst einmal ein Tag Erholung am Strand von Miami Beach angesagt. Gleich morgens verwöhnt ein Sonnenaufgang wie im Bilderbuch, der mit der Digitalkamera verewigt wird. Dann geht es vom Hotelzimmer direkt zum Mietwagen der örtlichen Autovermietung in Miami und los geht die Fahrt. Anfangs ist es etwas ungewohnt, dass die anderen Verkehrsteilnehmer auf beiden Seiten an einem vorbeizischen. Denn auf amerikanischen Highways ist auch das Rechtsüberholen erlaubt. Hinzu kommt, dass sich die Abfahrten sowohl auf der rechten als auch der linken Seite befinden können. Doch schon nach kurzer Zeit hat man sich an die örtlichen Gepflogenheiten und Verkehrsregeln gewöhnt.

Der Strand ist herrlich und durch das Bad im Meer strömt Energie zurück in den Körper. Schon nach kurzer Zeit wieder topfit, gilt es die nähere Umgebung zu erkunden. Da in den Staaten die Entfernungen gerne ein bisschen größer sind, steht der Wagen immer bereit. Als Nächstes wird Key Largo ein Besuch abgestattet. Ein letzter Blick in Richtung Strand, dann geht es auf den viel befahrenen South Dixie Highway, der zum Teil durch die Everglades führt. In Key Largo angekommen fällt vom angemieteten Bungalow aus der Blick auf den ersten Sonnenuntergang der Keys. Da ist die lange Anreise längst vergessen. Key Largo ohne Key West wäre nur das halbe Verwöhnprogramm. Am nächsten Morgen geht es nach einem kräftigen Frühstück auf den Overseas Highway. Die Strecke brennt sich einem ins Gedächtnis. Der Highway besteht aus schier unzähligen Brücken, die mitten ins Meer gebaut sind. Die längste davon, die Miles Bride, ist ganze 11 km lang. Ältere Brückenabschnitte der ursprünglichen Wegstrecke tauchen beim Blick auf die Seite auf. Sie dienen nun den Vögeln als Nistplatz.

Nach ca. 170 km in Key West angekommen wird in einem Guest House eingecheckt und danach der Ort erkundet. Bevor es an die belebte Strandpromenade geht, wird zuerst dem südlichsten Punkt der Vereinigten Staaten ein Besuch abgestattet, dem „Southernmost Point“. Auch das Hemingway House des berühmten Schriftstellers lädt kurz zum Verweilen ein. Am Mallory Square herrscht dann ein reges Treiben. Große Einkaufszentren sucht man hier vergebens. Zahlreiche kleine Geschäfte, Restaurants, Souvenirshops und Cafés vertreiben einem die Zeit. Man findet schnell Kontakt und ebenso schnell ist eine Promenaden-Party organisiert. Das Bett im Guest House muss warten. Zwei Tage sollte man sich für Key West schon Zeit nehmen, um die ganzen Sehenswürdigkeiten zu genießen. Dann geht es aber auf dem außergewöhnlichen Overseas Highway zurück nach Miami. Es warten weitere Abenteuer.

Da der Highway teilweise durch die Everglades führt, will man diesen gerne einmal aus der Nähe betrachten. Es muss ja nicht unbedingt zu Fuß sein, Alligatoren zählen nicht unbedingt zu den friedfertigsten Reptilien. Da bietet sich die Fahrt mit einem Everglades Airboat an. Und vom Boot aus sehen die „Sumpfbewohner“ dann plötzlich ganz harmlos aus. Später geht es mit dem Wagen raus zur Startbahn des „Miami Tandem Skydiving“-Teams. Sechzig Sekunden freier Fall können verdammt lang sein. Doch in diesem „Fall“ kommt zu dem Thrill des Sprungs noch der Blick auf die grandiose Landschaft hinzu. Mit dem Skydiving Instructor sicher unten angekommen, möchte man den Sprung am liebsten gleich wiederholen. Aber mit Seehunden zu schwimmen, das bekommt man auch nicht jeden Tag geboten. Im Miami Seaquarium ist das unter Anleitung möglich. Sympathie vorausgesetzt, überraschen die munteren Gesellen mit einem feuchten Seehund-Kuss. Dermaßen befeuchtet, kann man auch gleich ganz abtauchen. Im Seaquarium ermöglicht ein Spezialhelm den „Spaziergang unter Wasser“. In einem 1,2 Mio. Liter fassenden Becken liegt ein tropisches Riff, das Heimat für Rochen und ein Vielzahl anderer bunter Gesellen ist. Eine schöne Art, den Tag ausklingen zu lassen.

Bildquelle: emilio labrador flickr.com