Die Bahamas : paradisiesische Inseln mit vielfältigen Facetten


Die Bahamas, das ist Amerika ! Hier setzte am 12. Oktober 1492 Christoph Kolumbus zum ersten Mal seinen Fuß in die „Neue Welt“. Wo genau ? Darüber herrscht Uneinigkeit, aber es gilt als am wahrscheinlichsten, dass Kolumbus auf der Insel San Salvador, im Osten des Archipels, gelandet ist.  Die flachen Gewässer, die die Insel umgeben, sind zu recht für den Namen der Inselgruppe verantwortlich, die  „Islas de Baja Mar“ („Inseln der Ebbe“).

Die Inseln? Es gibt nicht weniger als 2.700 Inseln, wenn man jeden auch noch so kleinen Felsen, der sich aus dem Meer erhebt, hinzuzählt. Ein Paradies aus flachen Landschaften, gesäumt von Stränden und Kokosnusspalmen, trockenen Wäldern und Mangroven und umgeben von einigen der bekanntesten Korallenriffe der Welt.  

Die Bahamas, das sind zwei Länder in einem. Einerseits der Protz von Nassau und Freeport, mit ihren Touristenhorden, ihren Kreuzfahrtschiffen und maßlos überteuerten Badeanstalten. Andererseits, die äußeren Inseln, alias „Family Islands“, wo das Leben noch gemächlicher abläuft, im Rhythmus der Passatwinde und Gottesdienste. Die Attraktionen hier beschränken sich auf das Meer und die Natur, die durch mehrere Parks geschützt wird.

Da die Bahamas lange unter britischer Herrschaft standen, kann man auch heute noch den Einfluss der puritanischen Kolonialherren erkennen, deren Nachkommen jetzt in Holzhäusern in entzückenden Dörfern leben. Einige Forts und Kanonen erinnern noch an die ruhmreichen Zeiten, bis um 1700 die Freibeuter dann die Inseln stürmten.  Die in Ruinen liegenden Plantagen stammen noch aus der Zeit des Sklavenhandels. Und vergessen wir nicht die unbeschreibliche Gastfreundlichkeit der Inselbewohner.

Zu den Bahamas zählt natürlich auch ihr Hauptort: Nassau. Sein aufregendes Nachtleben und die mitreißende Musik, die aus den Cocktailbars und Nachtclubs strömt, zeigen noch ein ganz anderes Gesicht dieser Region der Antillen : Feierlaune, Extrovertiertheit und Glücksspiele sind das Schicksal der wohlhabenden Einwohner der Hauptstadt und der reichen Touristen, die man in den Atlantis und Crystal Palace Casinos wiederfindet.  Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf The Casino City.

Bildquelle: felicidade flickr.com